Diabetes
Diabetes wird über
eine Blutprobe, die den Blutzuckerwert darlegt festgestellt. Der
normale
Blutzuckerwert eines gesunden Hundes liegt bei 75 bis 108 mg/dl.
Symptome:
• Vermehrtes
Trinken
• Vermehrtes
Wasserlassen
• Gewichtsverlust
• Übermäßiger
Appetit
Generell wir die
Diabetes in Typ I und Typ II unterschieden.
Typ I:
Typ I liegt vor,
wenn die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse, die das Insulin
produzieren, zerstört
sind.
Da das Insulin ein
körpereigenes Hormon ist, das den Blutzuckerwert senkt d.h. es
sorgt dafür,
dass Körperzellen Glucose aus dem Blut aufnehmen und verwerten
können, sind
demzufolge die Blutzuckerwerte im Blutbild erhöht.
Man geht davon aus,
dass Autoimmunprozesse im Körper für die
Zerstörung der Inselzellen
verantwortlich sind, sie auf eine Zelloberflächenstruktur
reagieren und
dieselbe zerstören.
Auslöser hierfür
können folgende Faktoren sein:
•
Virusinfektionen
• Fettleibigkeit
• Stress
• Trächtigkeit
• Genetische
Disposition (Veranlagung)
• Geschlecht, da
nachweislich doppelt so viele Hündinnen erkranken
Typ II:
Typ II kann als
Alterdiabetes umschrieben werden.
Hierbei sind die
Inselzellen veraltet oder erschöpft und produzieren weniger
Insulin und / oder
die Zielzellen (Muskulatur, Leber) reagieren nicht mehr auf das Hormon.
Therapieformen:
Meist wird der
Tierarzt versuchen das erkrankte Tier stationär aufzunehmen,
um über mehrere
Tage und mehrmals täglich den Blutzuckerspiegel zu messen und
das Tier auf eine
adäquate Dosis Insulin einzustellen.
Häufig ist die
schwierig und man ist bemüht den Blutzuckerspiegel bei einem
Wert zwischen 100
und 250 mg/dl einzustellen, um eine Unterzuckerung zu vermeiden, denn
eine
Unterzuckerung kann enorme Auswirkungen haben und führt bis
hin zum Koma.
Tierbesitzer von
Hunden mit Diabetes müssen mehrmals täglich den
Blutzuckerwert ihres Tieres
messen und Insulin spritzen. Meist folgt auch ein Diätplan mit
speziellem Diätfuttermittel.
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