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Doggenzucht Quirinum
 

Babesiose – Hundemalaria

Die Babesiose wird auch Hundemalaria genannt, da die Symptome, den Malariasymptomen beim Menschen ähneln.

Übertragen wird der Erreger durch 2 Zeckenarten:

• Dermacentor reticulatus

• Rhipicephalus sanquineus

Die Hochsaison für diese Zecken ist von April bis Juni und August bis September. Diese Zeckenarten bevorzugen ein warmes Klima mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Selbst Zeckenlarven können bereits träger des Erregers sein!

Der Speichel der Zecken Sporozoiten, die sofort die roten Blutkörperchen im Organismus des Hundes befallen.

Die Inkubationszeit liegt zwischen 10 bis 21 Tagen vom Zeckenbiss bis zum Ausbruch gerechnet.

Symptome:

• Hohes Fieber ( 42 °C)

• Schlechtes Allgemeinbefinden

• Der Hund wirkt matt

• Blasse bis gelbliche Schleimhäute

• Schwankender Gang

• Urin rot/grünbraun verfärbt

• Milzvergrößerung

• Anämie (Blutarmut)

• Nierenversagen

Bei Junghunden und Welpen können lebensgefährliche Blutgerinnungsstörungen auftreten.

Die chronische Form der Babesiose äußert sich durch folgende Symptome:

• Fieberschübe

• Konditionsabnahme

• Häufig Störungen des Zentralnervensystems

• Lähmungen

• Bewegungsstörungen

• Krampfanfälle

• Verdauungsbeschwerden

• Kreislaufbeschwerden

Eine Babesiose wird anhand eines Blutausstrichs im Labor diagnostiziert.

Bei verspäteter oder unterlassener Behandlung sterben die infizierten Tiere. Ein Blutbild ist immer unerlässlich, da bei einer bloßen Antibiose der Erreger nicht abgetötet wird. Erst wenn durch den Harn der zerstörte Blutfarbstoff ausgeschieden wird, wird die Krankheit zufällig erkannt.

Das wichtigste ist die Vorbeugung, damit es erst nicht soweit kommt.

Es gibt einen Impfstoff, allerdings ist dieser nicht immer und überall erhältlich. Die meisten Impfstoffe werden aus Frankreich, Portugal oder Spanien importiert, da diese Krankheit in Deutschland bisher nicht häufig aufgetreten ist.

Die beste Vorbeugemaßnahme stellen somit Spot-on-Präparate, da hierbei das Anhaften der Zecke verhindert wird und somit ein Biss vermieden wird.




 
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